Archiv der Kategorie 'Allgemein'

PAUSE

Das Projekt Hungarian Watch wird seinen Betrieb auf unbestimmte Zeit einstellen:

Für neueste Meldungen über die aktuellen Entwicklungen in Ungarn wird vorallem auf die Seite Pusztaranger und des Pester Lloyds verwiesen.

Ungarn: Arbeitsalltag nach ultrarechtem Gusto

Ungarische Regierung hebt Privatsphäre auf und organisiert ein brutales System der Zwangsarbeit. Arbeitslose in Ungarn sollen künftig mit bloßen Händen Dämme errichten, wobei sie nahe der Baustelle in Barackenlagern hausen. Dies richtet sich vor allem gegen die Minderheit der Roma.

Ungarns Arbeiter und Angestellte sollen künftig auch am Feierabend im Dienst sein. Ein Gesetzesentwurf der Rechtsregierung von Ministerpräsident Viktor Orban sieht die Einführung verbindlicher Verhaltensauflagen für alle Lohnabhängigen auch außerhalb ihres Arbeitsplatzes vor. So sollen sie von allen Tätigkeiten Abstand nehmen, die das Ansehen des Arbeitgebers beschädigen könnten.

Dieser Gummiparagraph, der die Grenzen zwischen Arbeitswelt und Privatsphäre auflöst, ist Teil einer gerade auf den parlamentarischen Weg gebrachten Reform der Arbeitsgesetzgebung. Der Gesetzesentwurf sieht zudem eine Aufhebung des Kündigungsschutzes von Schwangeren oder allein erziehenden Müttern vor. (mehr…)

Auswertung der Vortragstour

Die freie Journalistin und Wissenschaftlerin Magdalena Marsovszky trat Anfang Juli in Stuttgart (04.07.), in Ludwigsburg (05.07.), in Zürich (07.07.), in Heidelberg (08.07.), in Tübingen (09.07.) und in Karlsruhe (10.07.) als Referentin zu dem Thema „Konservative Revolution und völkische Wende in Ungarn. Über die aktuelle rechten Entwicklungen, Antisemitismus und Antiziganismus in Ungarn.“ auf.
Der Zuspruch war an den verschiedenen Orten unterschiedlich groß. Insgesamt besuchten die sechs Vorträge etwa 150 Personen, davon stellte Zürich mit 45 Teilnehmern den Höhepunkt dar. Um die Inhalte von Magdalenas Vortrag einem größeren Publikum näher zu bringen, wurde mit der Referentin ein Live-Interview mit dem freien Radio-Sender „Wüsten Welle“ in Tübingen geführt, ein Interview für „Freie Radios“ und es gab einen ausführlichen Bericht in der Tageszeitung „Schwäbisches Tagblatt“. (mehr…)

Colorful but colorblind – Roma beyond stereotypes

This project seeks to counter these age-old prejudices with twenty-five stories featuring personal insights into the daily lives of Roma people. Colorful but Colorblind, uses multimedia storytelling to promote social integration of Roma in Bulgaria, the Czech Republic, Hungary, Romania and Slovakia. The stories journey into Roma life in some of the newest EU member states, exploring contemporary Roma identities and culture and obstacles that Roma communities face in achieving equality. The stories were produced by teams comprising Roma and majority-community journalists from these countries in collaboration with graduate students from the School of Communication at the University of Miami.

Tihomir Loza
Project Director

Auch mehrere Videos zur Situation in Ungarn sind zu finden.

-> Colorful but colorblind

Pressefreiheit im EU-Land Ungarn in Gefahr

Ungarn übernimmt ab Januar zum ersten Mal den EU-Ratsvorsitz. Zum gleichen Zeitpunkt verschärft die Führung unter Regierungschef Orban die Mediengesetze. Radio, Fernsehen, Presse und sogar Webseiten sollen kontrolliert werden. Die OSZE und die Opposition vergleichen dies mit autoritären Regimen.

Von Tim Gerrit Köhler, ARD-Hörfunkstudio Wien (mehr…)

Ungarn auf dem Weg nach rechts

Paul Lendvai: „Mein verspieltes Land – Ungarn im Umbruch“. Ecowin Verlag
Von Mariele Schulze-Berndt; Interview mit Paul Lendvai (Deutschlandradio, 6.12.)

Seit Frühjahr stellt die rechtsextreme ungarische Partei Jobbik die
drittgrößte Fraktion im Budapester Parlament. Paul Lendvai nimmt die
Jahre seit dem Ende des Eisernen Vorhangs unter die Lupe auf der Suche
nach der Antwort auf die Frage, warum das Land nach rechts kippt. (mehr…)

Die Rufmord-Kampagne gegen Paul Lendvai

Rechte Medien und Rechtsextremisten wollen den ORF-Journalisten Paul Lendvai, einen der schärfsten internationalen Kritiker der Orban-Regierung, zum Verstummen bringen.
Von Gregor Mayer (mehr…)

Journalist in Gefahr

Die Heinrich-Böll-Stiftung musste eine Veranstaltung an der Frankfurter Uni zum politischen und kulturellen Rechtsruck in Ungarn absagen. Unbekannte bedrohen das Leben eines der Vortragenden. (mehr…)

Communism on the ruins of socialism

Vortrag von G. M. Tamás auf der Konferenz „Das Wort Kommunismus zwischen philosophischer Kritik und wirklicher Bilanz der sozialistischen Staaten“ innerhalb der Veranstaltung „Idee des Kommunismus. Philosophie und Kunst“, Volksbühne 25.-27. Juni 2010. In englischer Sprache. G. M. Tamás, Dissident, Führungsfigur der Ungarischen Grünen Linken,…

Zum Video

Gegen „Zigeuner“, Juden und ausländisches Kapital

Die rechtsextreme Partei Jobbik kann bei der Parlamentswahl in Ungarn mit bis zu 20 Prozent rechnen. Sie hetzt offen gegen „kriminelle Zigeuner“ und propagiert einen Antikapitalismus, der von altbekannten Feindbildern getragen wird.

Von Andrea Mühlberger, ARD-Hörfunkstudio Wien (mehr…)




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